Das Basteln der Einladungskarten war gleichzeitig das Hochzeitsprojekt, auf das ich mich am meisten gefreut habe und das ,was mir bisher am meisten Stress bereitet hat. Es sind noch knapp 5 Monate bis zur Hochzeit und ich werde schon von allen Seiten gefragt: „Wann bekommen wir denn endlich unsere Einladungskarten?“  Da ich tatsächlich die Einladungen schon im März verschicken wollte, hing ich doch etwas hinterher. Zum Glück hatte ich bereits alle Druckdaten soweit vorbereitet, dass ich nur noch Zeit zum Basteln finden musste. Der erste Schwung ist jetzt fertig und  nach und nach werde ich die Karten in den nächsten Wochen verteilen.

Hier wollte ich kurz davon erzählen, wie der Erstellungsprozess der Karten bei mir so ablief:

Wie gesagt, ich liebe das Gestalten und Basteln von Karten und schon lange vor meinem Antrag wusste ich in etwa, wie unsere Einladungen aussehen sollen. So war ich auch schon früh auf ein bestimmtes Farbschema und ein rustikales Thema fixiert und konnte die weitere Planung darauf aufbauen.

Kurz nachdem ich dann im August 2016 den Heiratsantrag bekommen habe, habe ich mich auch schon gleich an die Arbeit gemacht und einen Prototypen gebastelt. Ich hatte vorher intensiv bei Pinterest gestöbert und unter den vielen tollen Inspirationen mir diejenigen gepinnt, die meinen „Traum-Einladungen“ am nächsten kamen. Da ich unbedingt eine Blumengrafik haben wollte, habe ich eine kostenlose bei Freepik rausgesucht, die ich dann schlussendlich auch behalten habe, da ich mich einfach in sie verliebt hatte. Sie ist jetzt auf so ziemlich all unseren Drucksachen für die Hochzeit drauf. Der Prototyp von damals bestand aus einzelnen Karten (Einladung, Info und Antwortkarte) und sollte von einer Banderole gehalten werden.

Jetzt hatte ich aber immer wieder diese tollen Pocketfold-Karten gesehen und war von der Idee, die Karten „ordentlich“ in einer Art Umschlag zu haben so begeistert, dass ich die ursprünglichen Pläne kurzerhand über Board geworfen haben und alle Dateien nochmal neu für dieses Format angelegt habe.

Nachdem ich unzählige Papiersorten und Farbproben durchforstet habe, bin ich mit dem Ergebnis super zufrieden. Die Pocketfolds selbst sind in einem schönen Blush Ton, der auch in der Blumengrafik vorkommt. Umschläge und Hintergrundpapier habe ich in einem rustikalen Braunton bekommen und das Papier selbst ist etwas gerippt und in einem schönen „warmen“ Weiß.

Was die Kosten angeht, wäre es wahrscheinlich nur geringfügig teurer gewesen, die Karten einfach zu bestellen. Es ging mir aber hier mehr darum, dass ich eben genau meine Vorstellung umsetzen wollte und alles auf unserer Feier einheitlich sein soll. Ganz abgesehen davon, hat es großen Spaß gemacht und ich würde es auf jeden Fall wieder genau so machen.