Kennt ihr den Teil im Abi-Buch, indem die Umfrage zu den Eigenschaften der Schüler abgedruckt wird? Ich war in meiner Schulzeit eher unscheinbar, aber auch ich habe im Abi-Buch einen Titel erhalten: Ich wurde zur größten Chaotin gewählt – und das absolut zurecht. Es verging nicht ein Tag, an dem ich mal nichts vergessen hatte. Naja, wenn es der Turnbeutel war, war es vielleicht auch Absicht.

Im Arbeitsleben darf mir das natürlich nicht passieren und so habe ich mein ganzes Organisationssystem umgestellt und führe mittlerweile Unmengen an Listen, um alles im Blick zu behalten.  Auch für meine Hochzeit sind Listen nicht wegzudenken. Allerdings habe ich sie nicht alle von Anfang an geführt. Sie kamen je nach Bedarf nach und nach dazu.

Der Hochzeitsordner
Als Basis habe ich einen Ordner erstellt, der alle groben Eckdaten enthält.  Hier gibt es verschiedene Kategorien wie „Zeitplan“, „Dienstleister“ oder „Inspiration“. Im Zeitplan kann man erledigte Aufgaben direkt abhaken. In dem Teil für „Dienstleister“ hebe ich Verträge und Rechnungen auf und im Inspirationsteil habe ich verschiedene Collagen, z.B. zu den Themen Brautstrauß, Torte oder Frisur, die ich dann einfach dem jeweiligen Dienstleister direkt geben kann.

Online Listen
Den großen Teil der Planung erledige ich aber online.  Hier haben sich die Tabellen von Google Docs für mich bewährt. Das Praktische: Ich kann von allen PCs die ich nutze auf meine Dokumente zugreifen und sie bearbeiten. Außerdem kann ich alle Listen und Tabellen einfach teilen und sie auch  meinem Verlobten oder eventuell Dienstleistern zugänglich  machen.

Hier befinden sich unsere Budgetplanung, die Gästeliste, ein detaillierter Tagesablauf, eine To-Do-Liste und eine Kostenaufstellung all unserer gekauften Dekoration.

Raumplan
Da wir auch das Catering selbst organisieren, müssen wir unserem Caterer ausführliche Infos über die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Auch bei der Planung der Dekoration und beim Erstellen eines Sitzplans ist ein Raumplan von Vorteil. Ich habe unseren Plan auf der Seite „allseated.com“ erstellt. Hier kann man – mit ein bisschen Übung – nicht nur verschiedene Elemente im Raum anordnen, man kann auch direkt einen Sitzplan erstellen.

Auch wenn es sich im ersten Moment nach viel Aufwand anhört, es zahlt sich auf jeden Fall aus, alle Details in Listen festzuhalten, denn vieles gerät ansonsten in Vergessenheit. Eine tolle Budgetliste und weitere übersichtliche Checklisten findet ihr auch hier auf der Seite von Frau Zauberhaft.

Zurück zum Blog